Liebe Freunde und Freundinnen unserer Kirchengemeinde…

„Mach’ es wie Gott, werde Mensch“

Der Kater nach Silvester ist gerade vorbei, da bereitet vielen das neue Jahr schon Kopfschmerzen. Wie wird das Neue Jahr werden? Einfach weiter so, oder sehe ich eine Chance für Besinnung und Aufbruch? Veränderung oder Klärung. Kann ich über meine Missgeschicke im alten Jahr lächeln oder bleiben die entstandenen Situationen an mir kleben? Bleibe ich alleine mit diesen Fragen?

Nein. Uns allen gilt eine Zusage Gottes, die auch unsere gegenseitige Offenheit und eine Ansprechbarkeit berührt.

So wie Gott uns im 1. Buch Mose sagt:

„Und siehe ich bin mit Dir und behüte Dich, wohin Du auch ziehst, und bringe Dich wieder her in dieses Land und ich tue alles, was ich Dir zugesagt habe, spricht Gott, der und liebt…“ (nach 1.Buch Mose 28,15)

Diese Gedanken erreichen sie am 9. Januar. Ist das zu spät?

Kann ich solche Gedanken und Wünsche nur am Anfang des Neuen Jahres mitteilen? Einige von uns fragen sich auch:  Muss ich den Kollegen und Kolleginnen oder meinen Mitschülern und Mitschülerinnen ein frohes neues Jahr wünschen? Im Freundeskreis hat man die Glückwünsche vermutlich schon abgearbeitet. Wenn nicht stellt sich die Frage: Bis wann sind Neujahrsgrüße angebracht? Und ab wann gelten die Wünsche als schlechter Stil und verspätet?

Als Faustformel gilt: Mitte Januar sollte Schluss sein mit den Wünschen. „Man sagt, dass das neue Jahr danach schon zu alt ist“, erläutert Karrierecoach Carolin Lüdemann. Das gilt auch für Neujahrsgrüße per Brief oder Postkarte. Die Grüße auf Papier sollten Anfang Januar möglichst schnell in den Briefkasten, damit sie bis spätestens zur Monatsmitte beim Empfänger ankommen, rät Lüdemann.

Ein frohes neues Jahr kann man auch noch nach Mitte Januar wünschen

Das heißt aber nicht, dass das neue Jahr nach dem 15. Januar kein Gesprächseinstieg mehr sein darf. Das Thema sollte dann nur anders verpackt werden. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel der Satz „Ich hoffe, das neue Jahr hat gut für Sie begonnen“, empfiehlt Lüdemann. „Damit greift man das zwar auf, bleibt aber offen.“

Und um diese Offenheit und Ansprechbarkeit wollen wir uns auch in diesem Jahr kümmern und bemühen. Ansprechbar sein, den Menschen selber auch nahe kommen. Ein, oder auch zwei!! Ohren haben und einfach da sein. Einladend und offen sein für viele unterschiedliche Optionen und Ansprüche, Wünsche und Notwendigkeiten. Dazu gehört ein reger Austausch und viel Wertschätzung in unseren Begegnungen.

Zu diesen Begegnungen möchte ich Sie gerne und von Herzen einladen. Zu unseren Gottesdiensten und spirituellen Momenten. Zu unseren Gruppen und Kreisen in allen Generationen, zu unseren musikalischen und festlichen Aktivitäten. So vieles wird von wundervollen Menschen bei uns geplant und angeboten. Vieles können Sie unserem GemeindeInfo, oder hier auf unserer Website erfahren.

Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit vielen Hoffnungen, Wünschen und guten Vorsätzen.

Ich wünsche Ihnen diesem Sinne und im Sinnedes oben stehenden Bibelwortes, von Herzen einen guten Jahreswechsel gehabt zu haben und einen guten Start in ein friedliches, erfolgreiches neues Jahr, vor allem Gesundheit.

Ihr Pfarrer Michael Stichling

 

 

 

 

aufbruch

wirf dein herz in die weite

hisse das segel himmelwärts

flieg durch die berge

wandre in den meeren

tauche mit dem wind

vergiss die zeit und das leid

tanz auf dem silberstreifen

lass die sonne in dir heimat finden

gib dem neuen eine chance

der nächste schritt liegt dir zu füßen

schenke den stunden deine sterne

ruh dich aus bei den engeln

die liebe küsst dich wach und wahr

Michael Lehmler, In: Pfarrbriefservice.de

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und Begleitung für Ihre Aufbrüche ins und im Neuen Jahr!

 

 

 

 

 

Das Wunder der Heiligen Nacht

Weihnachten ist das große Wunder

der vergebenden Gnade Gottes;

den verlorenen Leuten bietet ER ewiges Leben.
 

Das ist das Wunder der Heiligen Weihnacht,

dass ein hilfloses Kind unser aller Helfer wird.

 

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,

dass in die Dunkelheit der Erde die helle Sonne scheint,
 

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,

dass traurige Leute ganz fröhlich werden können.

 

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:

Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,

um es niemals wieder loszulassen.
 

Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910)

Perspektivwechsel

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Und nun lesen Sie bitte den Text von unten nach oben ! Ein Perspektivwechsel!

(Aus: Der andere Advent 2018, Iris Macke)

 

 

Wer war eigentlich der echte Nikolaus?

Nikolaus wurde um das Jahr 270 in Patras in Kleinasien geboren und war Bischof von Myra. Erzählt wird die folgende Geschichte:

In der Nachbarschaft von Nikolaus lebte ein armer Mann. Der hatte drei Töchter. Der Vater konnte Ihnen keine Mitgift mitgeben und hätte sie wie Bettlerinnen auf die Straße schicken müssen. Nikolaus hörte davon und schenkte den Töchtern Gold, das er durch das offene Fenster warf. Der Vater wollte sich bedanken. Nikolaus verwehrte es ihm erschrocken und sagte: "Verrate niemanden , wer dir geholfen hat. Nicht mir, sondern dem lieben Gott sollst du danken. Ich bin nur sein Verwalter"

Eine weitere Geschichte handelt von einem  Schiff, das in Seenot geraten war. Die Matrosen riefen in Ihrer Todesangst: "Heiliger Nikolaus, wir haben von dir so viel Gutes gehört. Hilf uns. Kaum hatten sie diese Worte ausgesprochen, stand ein Fremder auf dem Deck und sagte:"Ihr ruft mich. Hier bin ich". Er nahm das Steuer in die Hand und führte das Schiff sicher in den Hafen.

Als die Seeleute wohlbehalten im Hafen von Bari angekommen waren, eilten sie in die Kirche, um Nikolaus für das Wunder zu danken.

Nikoaus starb um 350. Erst nach seinem Tod wurde offenbar, wie viel Gutes er getan hatte. Um seine Gestalt bildeten sich Legenden und Bräuche, die wir bis heute feiern.

Wenn der Nikolaus um den 6. Dezember herum im Bischofsgewand mit seinem Knecht Ruprecht durch die Straßen zieht und Geschenke verteilt,  wird er immer wieder lebendig.

Der Weihnachtsmann mit weißem Bart und rotem Gewand, der den Kindern am Heiligen Abend die Geschenke überreicht, geht auf den niederländischen „Sinterklaas" zurück. Für die weltweite Verbreitung dieses Bildes von Nikolaus sorgte um die Jahrhundertwende die Firma „Coca Cola", die ihn für Werbung in ihren Firmenfarben benützte.

( Teile aus: " Die schönsten Heiligenlegenden" von Max Bollinger und Ute Thönissen)

 

 

 

 

 

Adventsregeln:

Kerzen anzünden

Tannengrün schnuppern

Punsch trinken

Kälte spüren

Sterne basteln

Oder auch nicht

Zeit genießen, still sein

Zimtsterne backen

Einen Barbarazweig aufhängen

Lieder singen am Klavier

Nüsse knacken auf Nikolaus warten

Sich freuen.

.. to be continued..